Ameisenarten – Verbreitung – Vorkommen

Ameisenarten – Verbreitung – Vorkommen




Ameisenarten

Einige Ameisenarten sind Vorrats- und Materialfresser, von denen ein nicht zu unterschätzendes gesundheitliches und wirtschaftliches Risiko ausgehen kann. Es gibt Ameisenarten die sich besonders gern auf Zucker oder eiweißhaltige Lebensmittel stürzen. Viele Ameisenarten verursachen besonders gern Schäden, angefangen bei lockeren Terrassen platten im Garten bis zu verdorbenen und kontaminierten Lebensmitteln in der Küche, von zerstörtem Mobiliar im Wohnzimmer bis zu elektrischen Kurzschlüssen an Elektrogeräten und Anlagen im ganzen Haus. Bereits im Frühjahr geht es los. Auf der Suche nach zuckerhaltiger oder eiweißreicher Kost dringen Ameisen in Gebäude ein und befallen mit Vorliebe Lebensmittel in der Küche. Wer Ameisen im eigenen Heim entdeckt, sollte die Gefahr ernst nehmen. Wir zeigen auf, welche Ameisenarten gefährlich sind, ob bestimmte Hausmittel gegen Ameisen helfen und warum es wichtig ist, bei einer echten Ameisen plage Ameisenfallen einzusetzen.

In Europa gibt es circa 200 verschiedene Ameisenarten, wovon auch die in Österreich beheimateten circa 100 Ameisenarten ausschließlich in organisierten, großen Ameisenstaaten leben. Ameisen stellen in der freien Natur grundsätzlich ein sehr wichtiges Element des Ökosystems dar und sind außerordentlich nützlich. Dringen Ameisen jedoch in Gebäude und Wohnungen des Menschen ein, ist dass lästig und zum Teil kann es auch gefährlich werden. Hoch infektiöse Eiweißvertilger und Hygienisch bedenkliche Schädlinge wie die Gattung der Pharaoameisen aber auch die Spezies der Rasenameisen, schwarzgraue Wegameisen oder Holzameisen haben nichts in menschlichen Gebäuden verloren. Wir stellen die wichtigsten schädlichen Ameisenarten in Österreich vor und zeigen auf, warum fliegende Ameisen keine Bedrohung darstellen.

 

Schwarzgraue Wegameise

Die Arbeiterinnen der Schwarzgrauen Wegameise bewegen sich während der Nahrungssuche auf klar ersichtlichen Laufpfaden.
Sie bevorzugen zuckerhaltige Lebensmittel, kommen aber auch mit stark proteinhaltiger Nahrung zurecht. Die Schwarzgraue Wegameise baut ihr Nest meist in der Erde oder unter Straßenpflaster und Terrassenplatten auf der Sonnenseite von Gebäuden. Die Lage der Nester ist an der fein zerstäubten Erde rund um die Ausgangs löcher zu erkennen.

Pharaoameise

Pharaoameisen treten gern in Gebäuden auf. Sie bevorzugen eine feuchte Umgebung und bilden exakte Wanderwege, häufig entlang von Heizungsrohren, in Toiletten, Krankenhäusern, Hallenbädern und Großküchen. Pharaoameisen bevorzugen proteinhaltige Nahrung, wie Fleisch, Fette, Blut oder tote Insekten. Die Stärke der Kolonien kann bis zu 300.000 Ameisen erreichen.

Gemeine Rasenameise

Die Gemeine Rasenameise(Gartenameise) ist ein Allesfresser und kann sich von allen Nahrungsmitteln (einschließlich Tiernahrung) ernähren.
Sie dringt überwiegend in der Nacht auf der Suche nach Nahrung in Gebäude ein. Sie kann leicht durch Leitungen oder elektrische Kabel in die Innenräume gelangen. Die Nester der Rasenameise befinden sich überwiegend im Rasen, unter Steinen und Holz oder auch in der Nähe von Fundamenten. Die Kolonien dieser Ameisenart siedeln sich gern in Wassernähe an.

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